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Lena Neudauer bekommt den International Classical Music Award 2011

27.04.11

 

093258_Alle Werke für Violine und Orchester

Schumann-Aufnahme mit Lena Neudauer
bekommt den International Classical Music Award 2011

Holzgerlingen / März 2011. Die CD "Robert Schumann - Gesamtwerke für Violine und Orchester" veröffentlicht bei SWRmusic / hänssler CLASSIC wird mit dem International Classical Music Award in der Kategorie "Konzerteinspielungen" ausgezeichnet. Die 12 Juroren der internationalen Jury vereint Fachredaktionen aus 11 europäischen Ländern. Der Preis wird in diesem Jahr erstmalig vergeben. Aus 551 nominierten Veröffentlichungen wurden Produktionen in 14 regulären Kategorien sowie 6 Sonderkategorien ausgezeichnet.

Diese Einspielung ist die Debüt-CD der jungen Violinistin Lena Neudauer, eine Aufnahme, die sie gemeinsam mit der Deutschen Radio-Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter der Leitung von Pablo Gonzales bestritten hat. Die CD hat Raritätscharakter, denn sie präsentiert zum ersten Mal sämtliche Werke für Violine und Orchester des Komponisten Robert Schumann. Vorgestellt sind unter anderem das selten gespielte Violinkonzert nach der 2009 erschienenen kritischen Edition im Verlag Breitkopf & Härtel, das Cellokonzert in der Fassung für Violine von Schumann selbst sowie das Abendlied und die Fantasie op. 131 in der Bearbeitung von Josef Joachim.

Die ICMA-Trophäen werden den Siegern bei der Preisverleihung am 6. April 2011 in Tampere / Finnland überreicht. Anschließend findet ein Galakonzert mit einigen Preisträgern statt. Dabei wird auch die Geigerin Lena Neudauer auftreten und zusammen mit dem Tampere Philharmonic unter Hannu Lintu die Fantasie op. 131 von Robert Schumann spielen. Das Konzert wird vom Finnischen Rundfunk sowie zahlreichen Sendern aus dem internationalen Network der European Broadcasting Union übertragen. 

Lena Neudauer - Zur Person

Mit dieser Aufnahme stellt sich eine ganz besondere junge Musikerin vor. Geboren 1984 in München, begann Lena Neudauer im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel und gab bereits mit 10 Jahren ihr erstes Konzert mit Orchester.

Schon früh errang sie internationale Aufmerksamkeit: Als 11jährige führte sie Vivaldis "Vier Jahreszeiten" mit den Münchner Philharmonikern in München und in Japan auf. Nur vier Jahre später erregte sie großes Aufsehen als sie den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg spektakulär als vierfache Preisträgerin gewann - 1. Preis, Publikumspreis, Mozart-Preis und Richard-Strauss-Preis für die beste Interpretation des Violinkonzertes von Richard Strauss. Sie begann ihr Studium bei Helmut Zehetmair am Mozarteum in Salzburg, setzte es fort bei Thomas Zehetmair und zuletzt bei Christoph Poppen. Wertvolle Impulse erhielt sie von Ana Chumachenco, Felix Andrievsky, Midori Goto, Nobuko Imai und Seiji Ozawa.

Lena Neudauer unterrichtet seit Herbst 2010 an der Musikhochschule Saar in Saarbrücken und ist eine der jüngsten Professorinnen Deutschlands.

"Lena Neudauer (...) betreibt eine wunderbar ausgelotete Innenschau der Schumann-Werke. Äußerlichkeiten sind ihr zuwider. Die junge Violinistin lässt sich nicht auf aufgeplusterte Romantik ein, sondern wandert in den Traumwelten, in die auch Schumann sich oft zurückgezogen hat."
Pizzicato (Luxemburg) - Jury-Mitglied des ICMA

Weitere spannende Informationen unter: Robert Schuman - Die kompletten Werke für Violine und Klavier