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Carl Czerny, Grzegorz Nowak, SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern

Symphonies No. 2 & 6*

*world premiere recording

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CD/
Track
Titel   Dauer
1.1 Symphonie Nr. 6 g-Moll Andante maestoso - Allegro con brio
10:39
1.2 Symphonie Nr. 6 g-Moll Andante un poco sostenuto
08:52
1.3 Symphonie Nr. 6 g-Moll Scherzo - Trio
05:27
1.4 Symphonie Nr. 6 g-Moll Finale
08:05
1.5 Grande Symphony No. 2 op. 781 Andante maestoso ma con moto - Allegro vivace
15:07
1.6 Grande Symphony No. 2 op. 781 Andantino grazioso un poco moto
10:48
1.7 Grande Symphony No. 2 op. 781 Scherzo - Molto vivace - Trio
06:22
1.8 Grande Symphony No. 2 op. 781 Finale - Allegro vivace
08:18
 
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18,95 EUR
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SCM Hänssler
Art.-Nr.:
093.169.000
Compact Disc
Spieldauer:
 1:13 Std.
Februar 2006

*unverbindliche Preisempfehlung

- Welterstaufnahme -

Im Jahre 2002 spielte das Edmonton Symphony Orchestra unter der Leitung des polnischen Dirigenten Grzegorz Nowak die Sinfonie Nr. 6 g-Moll von Carl Czerny als Uraufführung. Von 2001-2004 war Grzegorz Nowak Chefdirigent des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, ein Verehrer des Wiener Komponisten und Pädagogen. Auf der aktuellen CD präsentiert er mit dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern zwei Sinfonien von Carl Czerny, eine davon als Welt-Ersteinspielung. Und sollten Sie glauben, in diesen Werken einem pedantischen Etüdenmeister zu begegnen, dann wird Sie sicherlich eine große Überraschung erwarten.

"Carl Czenery? Karl Czerny? War das nicht dieser Klavieretüdenschreiber aus der Beethovenzeit, mit dessen insgesamt über 1000 Pianowerken viele Klavierschüler überall auf dem Erdball gequält werden? Kaum ein Musikfreund weiß heute noch, dass der in Wien geborene Czerny auch außerhalb der Solo-Klavierliteratur ein reichhaltiges, leider jedoch kaum noch aufgeführtes Oeuvre vorzuweisen hat. Neben einigen geistlichen Chorwerken, gehören hier Opern ebenso dazu, wie Kammermusik und Sinfonien. Letztere finden sich jetzt auf einer überraschend spannenden Produktion des schwäbischen Labels hänssler Classic. Das SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern spielt hier die zweite und sechste Sinfonie unter Leitung des polnischen Dirigenten Grzegorz Nowak.
Was man hier zu hören bekommt, erstaunt – in jeder Hinsicht. Da ist zum einen die ungemein lebendige Musik Carl Czernys, die alles andere als Kleinmeisterlich daherkommt. Seine motivische Arbeit ist klar an den symphonischen Errungenschaften Beethovens angelehnt – schließlich war er einige Jahre auch dessen Klavierschüler und veranstaltete später sonntägliche Vorträge zu den Beethoven’schen Klavierwerken. Und doch trägt alles eine individuelle Note. Der Umgang mit dem harmonischen Material, wie auch der Aufbau vor allem der Satz-Durchführungen erinnern stark an die Tonsprache eines anderen Wiener Zeitgenossen: Franz Schubert. Trotzdem will sich der oberflächliche Eindruck des einfachen ‚Abkupferns’ von Stilen der Zeit nicht verfestigen, im Gegenteil: Czerny bleibt erstaunlich eng in traditionell klassischen Strukturen, die manch größerer Name dieser Zeit schon überwunden hatte und schreibt Werke, die von ungeahntem Einfallsreichtum, Charme und Esprit gleichermaßen zeugen.
Zum anderen haben die beiden Sinfonien in Grzegorz Nowak und dem SWR Rundfunkorchester aus Kaiserslautern ohrenkundig fähige Anwälte gefunden, die sich auf frische und zugleich spieltechnisch höchsten Ansprüchen genügende Art den Werken stellen. Der immer wieder von Fusions- und Auflösungsplänen bedrohte Klangkörper präsentiert sich hier als ungemein flexibles, homogenes und zugleich virtuoses Gebilde, das durch spielerische Leichtigkeit ebenso überzeugend kann, wie durch seine leuchtende Farbigkeit und sein historisch informiertes Spiel. Letzteres ist wohl auch ein Verdienst des polnischen Dirigenten, der ausgesprochen klug Phrasieren lässt. Jede musikalische Linie hat hier eine klare Richtung, nichts verläuft monoton im Sand. Dabei wird mit großer artikulatorischer und dynamischer Vielfalt agiert.
So ist diese Einspielung nicht nur eine wichtige Bereicherung des klassischen Orchesterrepertoires, sondern auch eine Demonstration der beachtenswerten Orchesterkultur des Pfälzischen Klangkörpers. Das angenehm plastische und zugleich stimmlich gut durchgestaffelte Aufnahmeklangbild trägt einen wichtigen Teil zum Gelingen dieser Produktion bei." Frank Bayer auf www.klassik.com

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  1. Hochauflösendes Cover (JPG)

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  1. Klassik: Orchestermusik

Beteiligte Personen

  1. Carl Czerny (Komponist)
  2. Grzegorz Nowak (Dirigent)
  3. SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern (Orchester)