Peter Leiner, SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, Dmitri Schostakowitsch, Jiri Starek, Florian Uhlig
Concerto for Piano, Trumpet and String Orchestra No. 1 op. 35
& Concertino for Two Pianos op. 94; Concerto for Piano & Orchestra No. 2 op. 102
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Titel | Dauer | |
|---|---|---|---|
| 1.1 | Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 op. 35 Allegretto | 06:13 | |
| 1.2 | Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 op. 35 Lento | 08:10 | |
| 1.3 | Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 op. 35 Moderato | 01:47 | |
| 1.4 | Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 op. 35 Allegro con brio - Presto | 06:55 | |
| 1.5 | Concertino für zwei Klaviere op. 94 Adagio - Allegretto - Adagio - Allegretto - Adagio - Allegro | 09:48 | |
| 1.6 | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 102 Allegro | 06:38 | |
| 1.7 | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 102 Andante | 06:36 | |
| 1.8 | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 102 Allegro | 05:22 | |
- SCM Hänssler
- Art.-Nr.:
- 093.113.000
- Compact Disc
- Spieldauer:
- 51 Min.
- November 2004
*unverbindliche Preisempfehlung
Diese Aufnahme mit dem hervorragenden jungen Pianisten Florian Uhlig, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern und Peter Leiner an der Trompete präsentiert die gesamten konzertanten Werke für Klavier und Orchester von Dmirtri Schostakowitsch: zwei Klavierkonzerte (davon eines mit Trompete als zweitem Soloinstrument) und das Concertino für 2 Klaviere.
Jirí Stárek, Dirigent dieser Einspielung, lernte den Komponisten Anfang der 60er Jahre persönlich kennen: "Eine Begegnung, die mich tief beeindruckt hat. Schostakowitsch war ein großer Musiker mit einer charismatischen Ausstrahlung, wirkte aber zugleich zutiefst enttäuscht. Die Freiheit, sich künstlerisch so zu äußern, wie er das gerne gewollt hätte, hat er nicht gehabt."
Schostakowitsch war zugleich Aushängeschild und Zielscheibe schärfster Kritik und Demütigung der damaligen Machthaber in der Sowjetunion.
Im ersten Klavierkonzert des damals 26-jährigen Schostakowitsch spiegelt sich eine Orientierung am Zeitgeist Westeuropas wider: Formen und Klänge des Jazz und der Unterhaltungsmusik sind hier in eine neoklassizistische Schreibweise integriert. Dabei zeigt sich bereits die Neigung des Komponisten zu Parodie und sarkastischem Humor. Beethoven, Haydn, Ravel, Rachmaninov werden persifliert; populäre Schlager und nicht zuletzt jüdische Folklore klingen an.
Das Concertino schrieb Schostakowitsch für seinen Sohn Maxim: ein einsätziges Werk, das hier erstmals in einer Version für Klavier und Kammerorchester von Ilya Dimov erklingt.
Auch das zweite Klavierkonzert entstand für Maxim - ein "klavierspielendes Wunderkind" - der es an seinem 19. Geburtstag bei seiner Abschlussprüfung an der Zentralen Musikschule uraufführte. Eine klassische, ausgereifte Komposition, die formal leicht verständlich ist, aber rhythmisch und gestalterisch höchste Anforderungen stellt.
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Beteiligte Personen
- Peter Leiner (Trompete)
- SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern (Orchester)
- Dmitri Schostakowitsch (Komponist)
- Jiri Starek (Dirigent)
- Florian Uhlig (Klavier)


